N!-Aktionen 2019-03-06T11:15:05+00:00

Alle N!-Aktionen im Überblick

Hier zeigen HeldeN! der Tat aus Baden-Württemberg ihr nachhaltiges Engagement.
Wer sich nur für die Aktionen der N!-Tage interessiert, wählt den Zeitraum 30. Mai bis 5. Juni 2016.

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Bioökonomie lokal – Workshop

Bioökonomie lokal – Schaffung neuer, lokaler Wertschöpfungsketten basierend auf erneuerbaren Rohstoffen

Wann? 3 Juli 2019, 12:30-18:00
Wo? Innovations- und Technologie Zentrum, Stadt Sigmaringen
Warum? Die Europäische Union hat erkannt, dass unsere Gesellschaften über die Tragfähigkeit der planetarischen Grenzen hinaus produzieren und konsumieren. Um dem zu begegnen hat sie Strategien entworfen, um die europäische Produktion und den Konsum kreisläufiger und klimafreundlicher gestalten zu können. Eine dieser Strategien ist die Bioökonomie, welche, neben den erhofften Umwelteffekten auch Innovation und Wachstum bringen soll. Auch in Deutschland rückt die Bioökonomie zunehmend in den Mittelpunkt der Debatte um nachhaltige Produktion und Konsum. Trotzdem spielen bio-basierte Produkte und Dienstleistungen nach wie vor nur eine geringe Rolle. Der Anteil an, in der Bioökonomie Beschäftigten in Deutschland, lag 2015 bei rund 7% und der an der Wertschöpfung bei rund 5% - je nach Berechnungsmethode.
Welche Lösungen braucht es also um den Anteil bio-basierte und zirkulärer Produkte in Deutschland und in Europa zu erhöhen? Welche Produkte und Produkteigenschaften wollen die Verbraucher? Welche Innovationen können entwickelt werden und welche Forschungs- und Kommunikationsstrategien sind dafür zielführend? Welche Rolle spielen dabei lokale Wertschöpfungsketten und lokale Märkte? Und welche Rahmenbedingungen braucht es seitens des Bundes um diese zu stärken?
Der vom ICLEI Europasekretariat (Partner im BIOVOICES Projekt) und der Stadt Sigmaringen (Koordinator AlpBioEco Projekt) co-organisierte Workshop richtet sich an Akteure aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft mit dem Ziel, multi-perspektivische Lösungsansätze, (Projekt)Ideen und Politikempfehlungen zu den genannten Herausforderungen zu diskutieren. Im Besonderen, wird der Workshop einen Austausch zu guten Beispielen hinsichtlich der Schaffung neuer Wertschöpfungsketten, etwa aus Biomüll, Gartenabfällen, Ernterückständen, maritimen Materialen und/oder Insektenprotein (inklusive Ausstellung einschlägiger Produkte) – auch durch grüne und innovative öffentliche Beschaffungsinitiativen, ermöglichen sowie wesentliche Elemente eines veränderten regulativen Rahmens zur Förderung solcher Wertschöpfungsketten – von der Rohstoffproduktion-/beschaffung über Zertifizierung bis hin zum Verkauf identifizieren.

Hintergrund zum BIOVOICES Projekt (gefördert durch EU-Horizon 2020)
Die Bioökonomie ist Europas Antwort auf die wichtigsten ökologischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen, denen sich die Welt heute gegenübersieht.
Die Bioökonomie konzentriert sich darauf, die Abhängigkeit von begrenzten fossilen Ressourcen zu reduzieren und eine gesunde und sichere Nahrungsmittelproduktion und -versorgung sicherzustellen. Durch die Förderung der nachhaltigen Erzeugung nachwachsender Rohstoffe aus Land, Fischerei und Aquakultur sowie deren Umwandlung in biobasierte Produkte und Bioenergie, generiert die Bioökonomie Wachstum sowie neue, innovative Industriezweige und Arbeitsplätze und schont gleichzeitig die Umwelt.
Kurz gesagt, dreht sich in der Bioökonomie alles um die drei P: People, Planet und Profit.
Biobasierte Produkte und Dienstleistungen können jedoch nur dann wirtschaftlich werden, wenn sie verbesserte und marktfähige Eigenschaften aufweisen und einen nachhaltigen gesellschaftlichen Mehrwert aufweisen. Studien zeigen, dass sich viele neue Produkte noch in der Entwicklung befinden und traditionelle biobasierte Produkte sich nicht als solche vermarkten. Das muss sich ändern. Dafür muss die Gesellschaft in die Entwicklung und Umsetzung der Bioökonomie einbezogen werden.
Die Bioökonomie hängt von der aktiven Zusammenarbeit eines breiten Spektrums von Interessengruppen ab, darunter Akteure der Industrie, Behörden, Forscher und die Zivilgesellschaft.
Hier setzt das BIOVOICES-Projekt an, indem es die Einbindung all dieser relevanten Stakeholder-Gruppen über eine Plattform gewährleistet, die eine Vielzahl von Stimmen mit unterschiedlichen Perspektiven, Kenntnissen und Erfahrungen umfasst und gleichzeitig den offenen Dialog und das gegenseitige Lernen aller unterstützt.
Hintergrund zum AlpBioEco Projekt (EU Interreg)
Das EU-Projekt AlpBioEco möchte mit innovativen Geschäftskonzepten im Bereich der Bioökonomie neue Arbeitsplätze schaffen und unterstützt somit die nachhaltige Entwicklung des Alpenraums. Gemeinsam mit der Stadt Sigmaringen und zwölf weiteren Projektpartnern aus fünf Ländern im Alpenraum werden exemplarisch die Wertschöpfungsketten von Walnüssen, Äpfeln und Alpenkräutern hinsichtlich ihres bioökonomischen Potenzials untersucht. Anschließend werden mit den relevanten Akteuren in den Wertschöpfungsketten passende Geschäftsmodelle entwickelt, die in Pilotstudien getestet werden. AlpBioEco wird von der EU durch das sogenannte „Interreg Alpine Space Programm“ mitfinanziert. Der Projektfortschritt und die Ergebnisse werden im Internet veröffentlicht: www.alpine-space.eu/alpbioeco

Start der Aktion:
03.07.2019
Ende der Aktion:
03.07.2019
von:
12:30 bis 18:00 Uhr
Veranstaltungsort:
InnoCamp Sigmaringen
Marie-Curie-Str 20
72488 Sigmaringen
Aktion richtet sich an:
Öffentlichkeit

Themen

Ort

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AlpBioEco
Mitglied seit:
05.06.2019
N!-Aktionen:
4
Ort:
Sigmaringen

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